Kaltblüter sind keine Rasse, sondern ein Sammelbegriff für mittelschwere, kräftige Schritt-Pferde, mit ruhigem Temperament. Es zeichnet sich durch Ausdauer und Zugkraft aus. In erster Linie wurde das “Nutztier” für landwirtschaftliche Arbeiten eingesetzt und gezüchtet. Heute findet es nur noch wenige Einsatzmöglichkeiten. Leider wird es auch in der Forstwirtschaft immer weniger eingesetzt, da Fördergelder gestrichen wurden. Aus ökologischer Sicht eine Katastrophe, wenn man bedenkt, dass ein Arbeitspferd in seinem Leben 50.000 l Dieseltreibstoff einspart.Kaltblut hat nichts mit der Temperatur des Blutes zu tun, oft liegt diese noch höher als bei Warmblütern.Zu den bekanntesten Rassen gehören u.a.:Jütländer, Schleswiger Kaltblut, Belgisches Kaltblut, Noriker, Süddeutsches Kaltblut, Ardenner, Percheron, Boulonnais, Shire Horse, Clydesdale, Rheinisch-Deutsches Kaltblut, und viele Rassen.Einige tragen den Namen nach Zuchtgebieten und haben keine eigenen Zuchtlinie, wie z.B. dasNiedersächsische Kaltblut. Einige Rassen sind durch die Industriealisierung stark vom Aussterben bedroht und in der “roten Liste” aufgeführt.
Fuhrgeschäft Munier
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